Weg der Elemente

Der „Weg der Elemente“ nach der Idee von Dr. Wolfgang Hofmeister, ist ein Rundweg über etwa 1,5 km, an dem sich Steinkreise mit einer Kurzbeschreibung für Übungen befindet. Mit jeder Übung erlebt man uraltes und doch wieder zeitgemäßes Gedankengut.

Die Wurzeln des Weges sind Erde, Wasser, Feuer, Luft (westliche Philosophie), Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser (östliche Philosophie). Von Station zu Station wandernd erlebt man Bewegung, die am Bewußtsein rührt. Beim Betrachten von Waser, Wind, Feuer und Landschaft können wir stundenlang still sein, ohne an etwas zu denken, versunken in die unermessliche Kraft der Elemente.

Kreise aus Stein

Alles Leben bewegt sich im Kreislauf: Geboren werden, wachsen, sterben und weiterwirken im großen Kreislauf. Der Kreis ist somit Symbol für Wiederkehr, Schwung haben und Schwung holen. Er ist ein Kraftsymbol der Menschheit ältester Kultur, der Megalithkultur. Für die Weisen unserer Vorfahren in der voralpinen Region, die Druiden, stellten die Steinkreise eine Verbindung zwischen Himmel und Erde dar.

Die verwendeten Steine wurden sehr sorgfältig ausgesucht. Viele Kinderhände haben die mehr als 20.000 Steine ausgesucht, getragen und bewusst in die Kreise eingebaut. Das Zentrum des Kreises wurde intuitiv mit viel Gefühl, Zeit und Ruhe ausgesucht. Vier große Steine wurden entsprechend der Himmelsrichtungen, mit dem Oststein beginnend, im Uhrzeigersinn aufgelegt. Jeder einzelne Kreis wurde geomatisch ausgemessen und dokumentiert. Der Steinkreis wirkt auf die Kraftfelder des Ortes verändernd.

Bewegung im Kreis

Bewusstseinsveränderung wird sofort erkennbar: Kreistänze alter Kulturen im Tanz der Derwische, der Firedens- und Kriegstanz der Indianer sowie auch Kinderreigen und traditionelle Volkstänze belegen – der Steinkreis – ein Spiel – mit viel Gefühl und Intuition. Jede Übung, wiederholt ausgeführt, mobilisiert Kräfte (Heilungskräfte, Selbstheilungskräfte) und führt zur Bewusstseinserweiterung. Regelmässiges Ausführen der Übungen ist ein ausgewogenes Training für Körper und Geist.

Die Übungen sind „zufällig“ im Symbol für Unendlichkeit angeordnet. Hält man sich an die vorgegebenen Reihenfolge, merkt man ein Loslassen vom Alltag, sich selbst erkennen, mit den Elementen Kontalt aufnehmen, die Elemente mit allen Sinnen erfahren, mit den Elementen eins werden und langsam in den Alltag zurückkehren. Die geistige Herausforderung steigert sich von Übung zu Übung.

Jede einzelne der zwölf Übungen ist für sich in Wirkung und Herausforderung entsprechend der Grundtechnik steigerbar, bedarf weder körperlicher Fitness noch Begabung zur Meditation. Das Wesentliche einer Übung offenbart sich nur, wenn sie konzentriert und vor allem langsam ausgeführt wird. Jede Übung kann alleine oder in der Gruppe so oft wiederholt werden, wie sie Freude macht.

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