Rundwanderweg Grünleitennock
Parkplatz Pfandlalm - Grünleitennock (2.160 m) - Friesenhalssee - Zechneralm - Pfandlalm| Gehzeit |
3 Stunden |
| Höhendifferenz |
300 Meter |
| Schwierigkeit |
mittel |
| Wanderkarte |
Freytag & Berndt 221 (Nockalmstraße) |
Von Innerkrems kommend ist nach dem Nockalmhof die Pfandlalm die nächste größere Station. Dort kann man nicht nur gut einkehren, in und um die Hütte geht es richtig tierisch zu. Besonders interessant ist das „Reich der Murmeltiere“, das viele Geheimnisse des scheuen Bergbewohners preisgibt. Denn wer in dieser Höhe das ganze Jahr über gut leben will, muss schon ein besonders gewiefter Stratege sein. Vielleicht lernen manche Besucher sogar die Sprache der Murmeltiere. Immerhin können die possierlichen Nager mit ihren Warnpfiffen ja zwischen Luft- und Bodengefahr unterscheiden. Also, wenn Sie sich nun zu Fuß in die Murmeltierregionen aufmachen dann werden die Mankeis viele kurze Pfiffe ausstoßen. Entdecken die geselligen Murmeltiere aber die majestätischen Kreise eines Adler, dann werden alle anderen Familienmitglieder mit einem langgezogenen Pfiff gewarnt.
Am wunderschönen Grünleitenkopf ist es aber am wahrscheinlichsten, dass die Murmeltiere mit großen, neugierigen Augen am Wegesrand sitzen bleiben. Sie sehen in den vorbeiziehenden Wanderern keine Gefahr mehr. Ganz im Gegenteil, hier könnte ja, vielleicht nicht ganz zu unrecht, eine potentielle Nahrungsquelle vorbeimarschieren.
Die Route
Beim Parkplatz Pfandlalm beginnt der Weg 119 (Grünleitennock). Mit angenehmer Steigung geht es in nördlicher Richtung durch den lichten Lärchenwald. Orientierungsmäßig sehr einfach führt der Steig über den breiten Rücken auf den 2160 Meter hohen Grünleitennnock.Schön zu sehen ist das wesentlich hellere Gestein des Kalk- Dolomitzuges, der sich in Nordsüdrichtung quer durch den sonst von „Altkristallin“ dominierten Nockbergen zieht. Auf der Nordseite gibt es einige Aufstiegshilfen wodurch der schöne Aussichtsberg meistens recht gut frequentiert ist.
Der Abstieg: Eine zwar etwas längere Abstiegsvariante als die Rückkehr auf dem bereits bekannten Weg 119 führt in östlicher Richtung über die Grünleitenscharte zum einsamen Friesenhalssee. Manchmal weht hier eine recht steife Brise und die mundartliche Deutung des Friesenhalssees wird nur allzu verständlich („friaßn“ = frieren, „Hals“ = pass, Übergang). Bei der Weggabelung, noch vor dem See, zweigt unsere Route nach rechts ab und führt durch das baumfreie Tal zur Zechneralm. Wer sich nun über die Almwirtschaft näher informieren will, hat hier in der Dauerausstellung die Gelegenheit dazu. Der letzte Kilometer zurück zum Ausgangspunkt verläuft entlang der Nockalmstraße.
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