Rundwanderweg Peitlernock - Pernaunock

Kehre oberhalb Nockalmhof - Bärengrubenalm - Peitlernock - Pernaunock (Bärenaunock) - Weißscharte - Bärengrubenalm

Gehzeit
3,5 Stunden
Höhendifferenz
600 Meter
Schwierigkeit
mittel
Wanderkarte
 Freytag & Berndt 221 (Nockalmstraße)

Von der Mautstelle Innerkrems zum Nockalmhof sind es gerade ein paar Minuten Fahrzeit und doch zahlt es sich aus bereits hier einen ersten Stopp einzulegen. Untrennbar ist die Gegend um Innerkrems mit der erfolgreichen Bergwerkstätigkeit verbunden. Zur Hochblüte des Eisenbergbaues Anfang des 17. Jahrhunderts arbeiteten allein in der Innerkrems 20 Knappen vor Ort. Vom Bergbau profitierten aber noch wesentlich mehr Berufsstände wie Holzknechte, Köhler, Hilfskräfte, Transportgewerbe, Handwerker, um nur einige zu nennen. Der Nockbergespezialist Clemens Hutter errechnete, dass ein Hauer acht zusätzliche Arbeitskräfte nach sich zog.

Die Montanschau beim Nockalmhof beschäftigt sich mit vielen Aspekten der großen Bergwerksepoche, die nach 500 Jahren mit dem Übergang vom Pferdefuhrwerk zur Eisenbahn ihr Ende fand. Vielleicht bringen diese Einblicke in die lange Bergwerkstradition aber auch neue Perspektiven bei den langen Wanderstreifzügen durch den Nationalpark Nockberge. Denn Spuren sind selbst nach so vielen Jahren noch genug zu finden. Vom monumentalen Hochofen bis zum überwachsenen Schlackehaufen, es lässt sich noch vieles entdecken.

Die Route

Von der letzten Kehre oberhalb des Nockalmhofs zweigt der breite Zufahrtsweg zur Bärengrubenalm (Weg 120) nach rechts ab. Nach einer halben Gehstunde dort angekommen verläuft der Weg 121 nach links in den lockeren Hochwald. Mit angenehmer Steigung geht es hinauf in lichtere Lagen und mit jedem Schritt wird die Wanderung aussichtsreicher. An vom Wetter zersausten Zirben und Lärchen vorbei rückt der Peitler Nock immer näher. Einmal auf dem 2244 Meter hohen Gipfel angekommen bietet sich eine überaus verlockende Abstiegsvariante an.

Der Abstieg: In westlicher Richtung liegt der etwas höhere Pernaunock (2292 m) und dort hin führt der herrliche Gradweg. Der kurze Gegenanstieg ist kaum der Rede wert. Vom Pernaunock folgt der markierte Weg weiterhin dem einladenden Rücken Richtung Norden zur Weißscharte. Der Kessel oberhalb der Bärengrubenalm ist nun fast umrundet. Direkt schade, dass es jetzt mit dem beginnenden Abstieg Abschied von einer phantastischen Fernsicht nehmen heißt. Von der Bärengrubenalm folgt der letzte Teil der Rundwanderung, dem bereits bekannten Weg.

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