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Blick über die Nockberge

Die gewaltigen Nockberge

Seelenlandschaft Nockberge in Kärnten

Die sanfte, grüne und liebliche Seite der österreichischen Alpen

Wer Alpen hört, der denkt meist an schroffe, hoch aufragende Gipfel, Gletschereis und Wintersport. Dass die österreichischen Alpen auch noch ein ganz anderes Gesicht haben, lässt sich am besten auf der Nockalmstraße in Kärnten erleben. Die rund geschliffenen Nockberge erreichen höchstens etwas über 2.400 m und wecken Erinnerungen an irische Berglandschaften, Fantasy-Filmkulissen oder Traumfotos, die Kalenderblätter zieren. Hunderte Millionen Jahre und unzählige Wechsel von Land und Meer, Wüste und Urwald hat es gebraucht, um diese einzigartige Region entstehen zu lassen. Bunte Blumenwiesen und grüne Almmatten, Wälder mit Zirben, Fichten und Lärchen sowie unzählige klare Bergbäche, Seen und Tümpel fügen sich zu einer einzigartigen, erholsamen Seelenlandschaft.
Nockalmstrasse
Kleiner Wasserfall

Die Nockberge: staunenswertes Werk urgewaltiger Kräfte

Ein ganz einfaches Experiment verdeutlicht, wie die Alpen – und damit auch die Nockberge – entstanden. Legen Sie beide Hände in den Sand, drücken Sie nach unten und gleichzeitig zur Mitte. Der zwischen den inneren Handkanten eingequetschte Sand wird nach oben entweichen – eine Aufwölbung entsteht. Genau so entstanden die Nockberge! Die beiden „Hände“ waren die afrikanische und die skandinavische Kontinentalplatte. Unterschiedliches Gestein drang aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche, wurde vom Eis der Gletscher, von Wind und Wetter abgetragen und rundgeschliffen. Tiere und Pflanzen eroberten die Höhen, passten sich an die neuen Lebensbedingungen an – und schließlich kam der Mensch, der die Nockberge mit seinem kulturlandschaftlichen Stempel prägte.

Hier können Sie mehr über die Geschichte der Nockberge lesen! 

Heimat des Biosphärenparks Nockberge: die Gurktaler Alpen

Als die Tourismuswirtschaft nach der einzigartigen Region im Westen der Gurktaler Alpen greifen wollte, legten die Kärntner ein klares Votum ein. Im Jahr 1980 stellten sie sich in einer Volksbefragung geschlossen gegen die Pläne für die Errichtung eines Skigebiets, das einen massiven Eingriff in die uralte Kultur- und Naturlandschaft bedeutet hätte. Der Naturschutz nahm die „Nock’n“ offiziell unter seine Fittiche und die Auszeichnung der Region als Biosphärenpark durch die UNESCO besiegelte den Weg, den die Menschen in den Nockbergen fortan beschreiten wollten. Das Miteinander von landwirtschaftlicher Nutzung, Schutzgebieten für Tier- und Pflanzenwelt und die sanfte Erschließung für den Tourismus sind ein gutes Beispiel dafür, wie die Alpen genützt und gleichzeitig geschützt werden können.

Ja, ich möchte mehr über den Biosphärenpark Nockberge erfahren! 

Lebensraum einer einmaligen Tier- und Pflanzenwelt: die Nockberge

Im Schutz des Biosphärenreservats in Kärnten leben unzählige Arten, die anderswo längst ausgerottet wurden oder auf der „roten Liste“ der bedrohten Arten stehen. Seltene Alpenbewohner wie der Mornellregenpfeifer, das Schneehuhn und der Schneehase sind hier zu beobachten. Da die Nockberge während der letzten Eiszeit nicht vergletschert waren, konnten sich viele endemische – also nur hier vorkommende - Tiere und Pflanzen behaupten. Augenfällig sind auch für Nicht-Botaniker die weiten Zirbenwälder, die besonders blumenreichen Bergwiesen und die üppig blühenden Alpenrosen. Viele Pflanzen besitzen Heilkräfte und eine dient sogar der Schönheit: Der Speik, der in Naturkosmetikprodukten verarbeitet wird, wird nur in den Nockbergen geerntet.

Wissenswertes über Flora und Fauna in den Nockbergen jetzt lesen! 
Die Nockberge können Sie auf ganz verschiedene Weisen erleben: Bei einer Fahrt auf der Nockalmstraße, beim Besuch der Ausstellungen entlang der Route, beim Wandern und beim Genuss regionaler Produkte in Sennereien und Almhütten. Informieren Sie sich jetzt über Öffnungszeiten und Preise  der Nockalmstraße!