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Parkplatz mit Strasse

Die Geschichte der Nockberge

Die Entstehung der Nockberge

Titanenkräfte, das Urmeer Tethys und die Geburt der Gurktaler Alpen

Betrachtet man die Entstehung der Alpen, deren Teil die Nockberge sind, kommt man an der griechischen Mythologie nicht vorbei. Dort, wo sich heute die sanften Kuppen der Nockberge erheben, lag einst das Urmeer Tethys. Namensgeberin ist die Meeresgöttin und Gattin des mächtigen Okeanos. Dieses Meer musste den durch wahrlich titanische Kräfte entstehenden Alpen weichen. Vor 60 bis 30 Millionen Jahren rückte die afrikanische Kontinentalplatte massiv nach Norden vor – etwa so schnell, wie ein Fingernagel wächst. Die skandinavische Platte hielt dagegen. Das zwischen den mächtigen Platten eingequetschte Material hatte nur einen Weg, den nach oben. Tethys schrumpfte im Laufe dieses Prozesses auf die Größe des heutigen Mittelmeers und die Nockberge stiegen bis zu einer Höhe von etwas über 2.400 m an.
Berge und Strasse
Strasse mit Bergen im Hintergrund

Die Nocky Mountains – karstige Schönheit mit grünen Kuppen

Die Quelltrichterkare und Karste der Nockberge bergen eine geologische Rarität. In einem bis zu drei Kilometer breiten Nord-Süd-Kalkeinsprengsel versickert Wasser tief im Gebirge. Dort wird es von der Erdwärme erhitzt und tritt in Bad Kleinkirchheim als 36 °C warmes Thermalwasser wieder zutage. Im Gegensatz zum schroffen Karst im Inneren steht das liebliche Äußere der Nockberge. Schon das Wort „Nock‘n“ weckt die Assoziation mit etwas Rundem, Gefälligem, wenn nicht gar mit den Salzburger Nockerln und den berühmten Kärntner Kasnockn. „Nock“ ist ein regionaltypisches Wort für „Kuppe“ – und die „Nocky Mountains“ sind eine mit einem Augenzwinkern gewählte Bezeichnung in Anlehnung an die Rocky Mountains in Nordamerika.

Die Nockberge: Teil des mächtigen Alpenkamms in Europa

Die Nockberge sind der westlichste und höchste Teil der Gurktaler Alpen. Der von der UNESCO im Jahr 2012 ausgezeichnete Biosphärenpark Nockberge ist das Herzstück der Gebirgsgruppe, die sich auf die österreichischen Bundesländer Kärnten, Salzburg und Steiermark erstreckt. Im Norden reichen die Nockberge bis an den Katschberg heran und im Süden bis an die Mur und die Niederen Tauern. Im Westen sind Lieser und Drau die Grenzflüsse, im Osten enden sie an der Linie Gurk-Flattnitzer Höhe-Paalbach. Die Gipfel der Nockberge erreichen keine schwindelerregenden Höhen, hier präsentieren sich die Alpen von ihrer sanften Seite. Einfach perfekt zum Wandern, Genießen oder für eine Fahrt auf der landschaftlich einmaligen Nockalmstraße!
Informieren Sie sich jetzt über Preise und Öffnungszeiten der Panoramastraße über die Nockalm! Wir wünschen gute Fahrt und viel Vergnügen.